MGEPA Patientenbeauftragte - Belastungsgrenze

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Büro der Landesbehinderten- und Patientenbeauftragten

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Belastungsgrenze

Sollten die von Ihnen geleisteten gesetzlichen Zuzahlungen ein unzumutbares Maß erreichen, können Sie eine Befreiung für bis zu vier Jahre rückwirkend beantragen. Maßgeblich für diese Befreiung ist die sogenannte Belastungsgrenze. Die Belastungsgrenze orientiert sich an Ihrem jährlichen Bruttoeinkommen. Bei Familien wird das Einkommen der einzelnen Familienmitglieder summiert. Für Familienangehörige und speziell Kinder werden typischerweise Freibeträge abgezogen. Die Belastungsgrenze liegt in der Regel bei zwei Prozent des (Familien)Bruttojahreseinkommen.

Sobald Sie mit Ihren Zuzahlungen innerhalb eines Kalenderjahres Ihre individuelle Belastungsgrenze erreicht haben, können Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Befreiung beantragen. Von Ihrer Krankenkasse erhalten Sie in der Regel keine automatische Benachrichtigung, wenn Sie die persönliche Belastungsgrenze erreicht haben. Daher ist es immer wichtig, die Zuzahlungen im Blick zu behalten und die Quittungen aufzubewahren.

Zusammen mit dem Befreiungsantrag müssen Sie alle Originalquittungen über die geleisteten Zuzahlungen und Kopien der Einkommensnachweise (z. B. Gehaltsbescheinigung) bei der Krankenkasse einreichen. Wird der Antrag auf die Zuzahlungsbefreiung bewilligt, so erhalten Sie einen Befreiungsbescheid und brauchen für den Rest des Jahres keine Zuzahlungen mehr zu leisten. Bereits zu viel geleistete Zuzahlungen werden Ihnen erstattet.

Bei individuellen Fragestellungen sollten Sie vom Beratungsangebot der Krankenkassen Gebrauch machen und ggf. das Antragsverfahren abstimmen.

Weiterführende Informationen für Sozialhilfeempfängern und anderen Personengruppen erhalten Sie über das Informationsportal des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Erstellt am: 08.07.2013

Überprüft am: 22.05.2014

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