MGEPA Patientenbeauftragte - Patientinnen und Patienten aus dem EU-Ausland und Ländern mit bilateralen Abkommen

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Büro der Landesbehinderten- und Patientenbeauftragten

Anschrift: Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf
Öffnungszeiten: MO-DO 8.00-15.30 Uhr, FR 8.00 -14.00 Uhr

E-Mail: kontakt@lbbp.nrw.de
(Bitte die Endung lbbp.nrw.de beachten!)

Patiententelefon: 0211 855 3008

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Patientinnen und Patienten aus dem EU-Ausland und Ländern mit bilateralen Abkommen

Nicht nur für deutsche Patientinnen und Patienten haben sich die Rahmenbedingungen für einen erleichterten Behandlungszugang in einem anderen EU-Mitgliedsstaat deutlich verbessert. Patientinnen und Patienten aus der Europäischen Union und der Schweiz haben dank der europäischen Versicherungskarte (EHIC) bzw. einer provisorischen Ersatzbescheinigung (PEB) Anspruch auf alle medizinisch notwendigen Leistungen, die sich während ihres Aufenthaltes in Deutschland ergeben. Hierunter fallen beispielsweise Knochenbrüche und Virusinfektionen, sowie alle Behandlungen, die zeitlich nicht bis zur Rückkehr ins Heimatland aufschiebbar sind. Es können auch zusätzliche Leistungen in Anspruch genommen werden, wenn die Krankenkassen entsprechende Sonderverträge mit den kassenärztlichen Vereinigungen geschlossen haben.

Auch Patientinnen und Patienten aus Ländern mit bilateralen Abkommen haben Anspruch auf ärztliche Behandlung in Deutschland, wenn auch in eingeschränkterem Umfang. Hierzu zählen insbesondere Patientinnen und Patienten aus Bosnien-Herzegowina, Israel, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei und Tunesien. Bei einem vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland dürfen Leistungen nur im Falle einer sofort notwendigen Behandlung erbracht werden. Früherkennungsuntersuchungen, Beratungen über die Empfängnisregelung, etc. gelten als nicht sofort notwendige Leistungen. Bei einer Einreise  mit einer bereits bestehenden Erkrankung, erfolgt nur im Falle der vorausgegangenen Genehmigung des ausländischen Krankenversicherungsträgers die Erbringung deutscher vertragsärztlicher Hilfe. Bei Patientinnen und Patienten ohne gültige EHIC/Ersatzbescheinigung ist der Leistungserbringer berechtigt und verpflichtet, von diesen eine Vergütung gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) zu erheben.

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