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Behandlungsfehler

Büro der Landesbehinderten- und Patientenbeauftragten

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Behandlungsfehler

Nach einer ärztlichen Behandlung kann es vorkommen, dass die erwünschte Besserung der Gesundheit ausbleibt oder sogar bleibende körperliche Beeinträchtigungen bzw. Schäden eintreten. Betroffene Patientinnen, Patienten und Angehörige stellen sich dann die Frage, ob die Behandlung durch den Arzt dem medizinischen Standard entsprochen hat. Sie vermuten einen Behandlungsfehler und wollen, dass die Sache schnell geklärt wird und mögliche Ansprüche (Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld) nicht verjähren.

Behandlungsfehler können sich ereignen bei der Aufklärung, Diagnose und Behandlung in der ärztlichen bzw. zahnärztlichen Praxis und im Krankenhaus oder auch infolge von Pflegefehlern in Pflegeeinrichtungen. Bei einem berechtigten Vorwurf auf Behandlungsfehler können Schadensersatzansprüche entstehen. Grundsätzlich muss der Patient einen ärztlichen Behandlungsfehler nachweisen, die Beweislast liegt also bei ihm. Dazu ist in der Regel ein medizinisches Sachverständigengutachten notwendig, der Begutachtungsprozess kann aber langwierig sein. Bis zur endgültigen Klärung des Verdachts können 12-18 Monate vergehen.

Für die persönliche Entscheidung über die nächsten konkreten Schritte empfehlen wir Ihnen, zunächst ein unabhängiges Unterstützungs- und Beratungsangebot in Anspruch zu nehmen, z. B. Unabhängige Patientenberatung Deutschland – UPD oder Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Selbstverständlich können Sie sich auch mit einer der folgenden Stellen direkt in Verbindung setzen bzw. die angebotenen Suchmöglichkeiten nutzen. Zur Vorbereitung sollten Sie ein Gedächtnisprotokoll anfertigen und alle verfügbaren Unterlagen zusammentragen, die Ihren Verdacht stützen.

 

Erstellt am: 28.11.2012

Überprüft am: 22.05.2014

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