MGEPA Patientenbeauftragte - Versorgungsprobleme bei einer privaten Krankenversicherung im Basistarif

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Büro der Landesbehinderten- und Patientenbeauftragten

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Versorgungsprobleme bei einer privaten Krankenversicherung im Basistarif

Herr B. ist bei einer privaten Krankenversicherung im Basistarif versichert und wohnt im ländlichen Raum. Nach der Übernahme der einzigen örtlichen Zahnarztpraxis durch einen neuen Zahnarzt, wurde dort die zahnärztliche Versorgung zum Basistarif abgelehnt.

Der neue Vertragszahnarzt verlangte seitens Herrn B. vor jeder Behandlung die schriftliche Kostenübernahmeerklärung der Mehrkosten, die nicht vom Basistarif abgedeckt werden. Der Betroffene wandte sich in der Folge an den Patientenbeauftragten und bat um Aufklärung sowie Unterstützung bei seiner Problemlage.

Das Büro des Patientenbeauftragten informierte Herrn B. über die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Basistarifs. Dazu gehört unter anderem, dass die zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung die zahnmedizinische Versorgung in diesem Tarif sicherstellt. Wenn ein Zahnarzt oder Zahnärztin die Behandlung im Basistarif der privaten Krankenversicherung ablehnt, kann sich der Betroffene an die zuständige Kassenzahnärztliche Vereinigung wenden, um eine Liste von Ärztinnen/Ärzten zu erhalten, die die Behandlung zum Basistarif durchführen. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, besteht die Möglichkeit, sich an die Landesaufsicht über die Kassenzahnärztliche Vereinigung zu wenden. Die Aufsicht der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Nordrhein – Westfalen erfolgt durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein - Westfalen (MGEPA).

Gemeinsam mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung konnte Herr B. einen geeigneten Zahnarzt identifizieren, der die zahnmedizinische Versorgung des Betroffenen zum Basistarif übernimmt. Er muss allerdings fortan höhere Fahrtkosten für den Arztbesuch aufbringen, die seitens der Krankenkasse nicht erstattet werden.

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